duftende Kräuterkosmetik

Pflegende Sommercreme

150 g Kokosöl

1/2 Karotte

5 Rispen vom Lavendel

50 ml Rosenblütentee

5 g Bienenwachs

3 Tropfen ätherisches Rosengeranienöl

Die Karotte fein raspeln und mit dem Kokosöl und den Lavendelblüten in einen Topf geben. Das Kokosöl erwärmen und die Karotte sowie den Lavendel für ca. 1/2 Stunde bei geringer Hitze ausziehen lassen.

Das Kokosöl abseihen und 100 g mit dem Bienenwachs in ein Marmeladeglas geben. Ins Wasserbad stellen und erwärmen, bis sich das Bienenwachs aufgelöst hat. Nun wird mithilfe eines Kaffeeschäumers oder Minimixers der kalte Rosenblütentee und das ätherische Öl daruntergerührt und die Creme in Tiegel abgefüllt.

Diese zartschmelzende Creme eignet sich zur Pflege des ganzen Körpers! Viel Freude beim Ausprobieren!

 

 

Schüttellotion nach Sonnenbrand

20 ml Johanniskrautöl

30 ml Pfefferminzhydrolat bzw. Pfefferminztee

5 Tropfen ätherisches Lavendelöl

Johanniskrautöl und Lavendelöl in eine Sprühflasche geben und gut schütteln.

Mit Pfefferminzhydrolat aufgießen und verschließen.

Vor Gebrauch gut schütteln und auf die betroffenen Stellen aufsprühen. Wirkt kühlend, lindert die Spannung auf der Haut und fördert das Abklingen des Sonnenbrandes.

 

 

 

 

Kühlendes Sommergel

55 ml Lavendelhydrolat oder Lavendeltee

15 ml Nachtkerzentinktur 38 % (oder Pfefferminze, Ringelblume ...)

1/2 TL Guarkernmehl

30 ml Lavendelmazerat in Sonnenblumenöl

ev. 10 Tropfen ätherisches Öl (Rosengeranie für Gesichtspflege, Pfefferminze/Krauseminze bei Sonnenbrand ....)

Das Guarkernmehl mit der Nachtkerzentinktur verrühren. Lavendelhydrolat dazugeben und mit dem Kaffeeschäumer rühren. Nun mit einem Holzstäbchen das Lavendelmazerat und die ätherischen Öle gut einrühren. In einen Pumpspender oder einen Cremetiegel füllen.

Bei Sonnenbrand ist auch sehr gut eine Hauswurztinktur geeignet!

 

 

die Nachtkerze

 

 

 

Winterliche Lippenpflege

6 g Bienenwachs

7 g Kakaobutter

6 g Kokosöl

18 g Rapsöl

3 Tropfen Sanddornöl

5 Tropfen Stiefmütterchenessenz (optional)

2 Tr. Rosengeranie

 

Bienenwachs, Kakaobutter, Kokosöl und Rapsöl werden im Wasserbad erwärmt, bis das Wachs geschmolzen ist. Nun wird das Sanddornöl, die Stiefmütterchenessenz und das ätherische Öl dazugerührt und alles schnell in Lippenstifte abgefüllt.

Auzskühlen lassen und verschließen. Macht raue Lippen wieder zart.

 

 

Bademuffins

120 g Kakaobutter

30 g Sheabutter

30 g Kokosöl

50 g Milchpulver

200 g Speisesoda

75 g Zitronensäure

17 g Lecithin super (oder Fluidlecithin BE)

4 Tr. Kamille römisch

15 Tr. Litsea cubeba

6 Tr. Mimose

5 Tr. Massoiarinde

2 Tr. Vetiver

 

Kakaobutter, Sheabutter und Kokosöl werden sanft im Wasserbad geschmolzen. Speisesoda, Milchpulver und Zitronensäure werden mit dem Lecithin in einer Schüssel verrührt. Dann kommt nach und nach die geschmolzene Fettmischung dazu. Vorsichtig umrühren. Am Schluß werden die ätherischen Öle untergerührt und die Masse in Muffingsformen (Papierförmchen oder Silikonformen) abgefüllt. Kühl stellen

Tipp: wer nicht über so viele ätherische Einzel-Öle verfügt, kann auch eine fertige Mischung nehmen!

 

Topping:

15 g Sheabutter

30 g Kakaobutter

10 g Kokosöl

20 g Jojobaöl oder Stifemütterchenöl

4 g Lecithin super

ev. 3 Tr. Carmin rot (Farbstoff, erhältlich bei www.aromapflege.com)

 

Sheabutter, Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen, Jojoaböl, Lecithin und Carmin dazurühren und alles abkühlen lassen. Nun wird die Masse aufgemixt und mit einem Spritzsack auf die Bademuffins gespritzt. Nocheinmal kühl stellen und dann steht dem Badevergnügen nichts mehr im Wege!

 

 

 

Frühlingskörperöl

1 Handvoll frischen Efeu

2 EL getrocknete Rosmarinnadeln

1 EL getrocknete und angemörserte Wacholderbeeren

120 ml Sesamöl oder Olivenöl

20 Tropfen ätherisches Orangenöl

10 Tropfen ätherisches Grapefruitöl

8 Tropfen ätherisches Geraniumöl

8 Tropfen ätherisches Zypressenöl

8 Tropfen ätherisches Wacholderöl

 

 

Die Efeublätter werden kleingeschnitten und mit den Rosmarinnadeln und den Wacholderbeeren in ein Schraubglas gegeben. Das ätherische Orangenöl wird darübergetropft (ich habe festgestellt, dass die Haltbarkeit von Ölansätzen sich verbessert, wenn man schon beim Mazerieren etwas ätherisches Öl dazugibt) und das Ganze mit dem Oliven- oder Sesamöl angesetzt.

Das Ganze lasse ich nun circa 4 Wochen an einem warmen Platz ausziehen. Dann wird das Öl abgeseiht und die restlichen ätherischen Öle dazugegeben. MHD: 4 - 6 Monate

Dieses Öl dient der Entschlackung und Entgiftung im Frühling. Es reinigt unsere Haut und unseren Körper. Am Erfolgreichsten ist die Anwendung bei abnehmenden Mond. Morgens und abends massiert man das Öl in die Haut ein, eine Bürstenmassage verstärkt den Effekt noch zusätzlich. Dabei ist es wichtig, immer in kreisförmigen Bewegungen die Beine in Richtung Herzen zu massieren. Solltest Du Probleme mit Krampfadern haben, darf das Öl nur sanft auf die Beine aufgetragen werden.

Wenn Du Deinen Ansatz mit Sesamöl machst, unterstützt das den Entgiftungsprozess noch zusätzlich. Aber Achtung: Menschen mit Neurodermitis vertragen oft die wärmende Wirkung des Sesamöls nicht. Hier empfiehlt sich dann die Verwendung von Olivenöl.

Wichtig ist es auch, während des Entschlackungszykluses viel zu trinken, damit die gelösten Schlacken auch ausgeschieden werden. Hier bieten sich Entschlackungstees wie z.B. der "Fit & Vital" oder der "Tu was für Dich", den es bei uns in Irschen gibt, Du kannst aber auch einfach einen Liter Brennesseltee über den Tag verteilt trinken.

Diese Körperreinigung kann noch zusätzlich durch Basenbäder unterstützt werden. Wenn die Phase des abnehmenden Mondes wieder vorbei ist, machst Du eine Pause und kannst dann, wenn Du willst, noch einen zweiten "Durchgang" machen.

Viele Spaß beim Ausprobieren!

 

 

 

 

 

Stop-dem-Winterblues-Balsam

Zwar haben wir tolles Winterwetter und leider keinen Schnee in Sicht, aber bis der April vorbei ist, findet sich sicher noch genügend Möglichkeit für diesen Balsam.

Also warum nicht ein paar mehr machen und sie zu Weihnachten an liebe Freundinnen verschenken?

 

150 g Quittenöl (alternativ Mandelöl)

20 g Bienenwachs

15 g Sheabutter

15 g Wildrosenöl

20 Tropfen Bergamotteöl

20 Tropfen Orangenöl

20 Tropfen Rosengeranienöl

4 Tropfen Patchouliöl

3 Tropfen Nardenöl

 

Das Quittenöl bereite ich folgend zu: Die Schale von unbehandelten Quitten wird abgeschält und mit Olivenöl in ein Glas gegeben. Das Ganze wird dann für ca. 1 Stunde im Wasserbad erwärmt (sobald das Wasser kocht auf kleinste Flamme zurückschalten). Dann wird das Öl abgeseiht und kann sofort weiterverwendet werden. Ihr könnt hier jedes gute kaltgepresste Pflanzenöl verwenden - vielleicht ein BIO Sonnenblumen- oder Rapsöl oder auch ein Mandelöl ....

Dann wird das Öl mit dem Bienenwachs nochmals erwärmt, bis sich das Bienenwachs komplett aufgelöst hat. Das Glas wird nun aus dem Wasserbad genommen und die Sheabutter hinzugefügt und aufgelöst. Nun kommen noch das Wildrosenöl und die ätherischen Öle dazu und schon wird abgefüllt. Tiegel erst zuschrauben, wenn der Balsam komplett ausgekühlt ist.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

 

 

 

Kühlendes Minz-Fußpeeling

bei dieser Hitze ist es nicht nur wichtig, ausreichend zu trinken, sondern auch den Körper abzukühlen.

Und wie Kräuterfrau weiß, helfen hier eindeutig die Minzen am Besten. Für dieses Rezept kannst Du entweder die Pfefferminze aus dem Garten nehmen oder aber die wilden Minzen, die entlag den Bächen wachsen.

Besonders für Kinder ist die Pfefferminze oftmals zu stark, da eignet sich die Wasserminze oder auch die Rossminze viel besser.

Zutaten:

100 ml Mandelöl (oder Sonnenblumen-, Raps-, Oliven-, oder die Ölbasismischung von Feeling)

10 bis 15 Stengel Minze

200 g Meersalz fein

10 Tropfen Duftkomposition Energie von feeling oder ätherisches Krauseminzeöl

 

Die Minze wird grob kleingeschnitten und mit dem Öl püriert. Da werden dann auch die ätherischen Öle in der Minze freigesetzt. Mit einem Löffel rührt man das Salz und das ätherische Öl ein ... mmh das duftet ja schon ganz herrlich. Nun in ein Schraubglas gefüllt und einem gemütlichen, kühlen Fußbad kann nichts mehr im Wege stehen.

Da ich aber noch Minze übrig hatte ..... gibt es natürlich auch noch ein kulinarisches Rezept

 

 

 

 

Haarbalsam zur täglichen Pflege

 

Da bei uns noch immer tiefster Winter herrscht, haben wir viel Zeit für neue Kosemtikexperimente.

Diesmal stand ein Haarbalsam für die langen Haare meiner Tochter Daniela auf dem Programm.

 

Rezept:

20 g Kokosöl biologisch

7 g BTMS Emulgator (erhältich bei www.naturschoenheit.at)

60 ml Hydrolat oder Kräutertee

10 ml Pflanzentinktur 38%

nach Wunsch ca. 10 - 20 Tropfen ätherisches Öl

 

Das Kokosöl und der Emulgator werden im Wasserbad erwärmt, bis beide schön aufgeschmolzen sind. Nun wird das Hydrolat oder der Kräutertee unter ständigem Rühren dazugegeben, bis eine homogene Masse entstanden ist. Aus dem Wasserbad nehmen, ätherische Öle und Pflanzentinktur unterrühren und in eine große Dose abfüllen.

Bei Bedarf in die nassen Haare einmassieren, ein paar Minuten einwirken lassen, auswaschen.

     Eine Winterimpression

 

Geeignete Pflanzen oder Hydrolate sind:

Birkenblätter: entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, bei schuppender und fettender Kopfhaut

Brennessel: mild desinfizierend, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd. Achtung: diese nur getrocknet verwenden, ansonsten kann leicht ein Grünstich in blondem Haar entstehen

Pfefferminze: erfrischend auf die Kopfhaut bes. bei fettem Haar

Kamille: reizlindernd, desodorierend, aufhellend bei hellem Haar

Rosenblüten: ausgleichend

Ringelblumen mild entzündungshemmend

 

Ätherische Öle:

fettes Haar: Rosmarin, Pfefferminze, Zitrone, Lavendel, Lemongras

trockenes Haar: Benzoe, Kamille römisch, Geranie, Palmarosa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Körperlotion mit Hamamelishydrolat

 

Gerade trockene und empfindliche Haut freut sich im Winter über vermehrte Pflege. Hier ein einfaches Rezept zum Ausprobieren:

 

3 g Emulsan

15 g Hanfsamenöl (sehr schön ist auch Haselnussöl)

15 g Jojobaöl

4 g Kakaobutter

60 g Hamamelishydrolat

10 g Hamamelistinktur aus der Rinde 70% Alk.

2 g Nachtkerzenöl (oder Wildrosen-, Sanddornöl)

2 Tropfen ätherisches Sandelholzöl

4 Tropfen Lavendelöl (oder Rose)

 

Emulsan, Hanfsamenöl und Jojobaöl erwärmen, bis das Emulsan geschmolzen ist. Dann die Kakaobutter darin auflösen. Zeitgleich in einem eigenen Gefäß das Hamamelishydrolat erwärmen, bis Ölschmelze und Hydrolat die gleiche Temperatur haben. Jetzt wird langsam das Hydrolat in die Ölmasse gegossen, und dabei kräftig gerührt. So lange rühren, bis sich alles etwas abgekühlt hat und die Tinktur, das Nachtkerzenöl und die ähterischen Öle darunterrühren. In ein schönes Fläschchen abfüllen und innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen.

 

In unseren Garten gibt es zwei Hamamelissträucher, und der rote hat uns heuer schon seine Blüten gezeigt: